
Das Gros der Exponate Hilke Keßeböhmers demonstriert in ihrer Malkunst eine Abkehr von allem gegenständlichen. In ihren abstrakten Bildwerken ist Realismus im Sinne des Abbilddhaft-Richtigen nicht dominant. Da sehen wir intuitive Erfindungen, die Ausdruck der schöpferischen Phantasie sind. Dargestellt ist eine imaginäre Welt, farbig visionär - Imagination der Künstlerin Hilke Keßeböhmer aus ihrer Psyche heraus, zweifelsohne aber auch mitdirigiert - soziologisch gesehen - durch die Problematik, die unsere gesellschaftliche Welt bewegt. So zeigen ihre Kunstwerke eine Widerspiegelung der subjektiven Sphäre und auch der sozialen Umwelt. Farblich und in der Form, auch in der bildnerischen Diktion sind ihre Bilder in ihrer Art Perfektion.
Dr. Gerald Stolzenberg
Das Märchen ist der Kanon der Poesie - alles Poetische muß märchenhaft sein.
Novalis